Tal der Tränen – Gleann deòir

(4 Kundenrezensionen)

CHF22.50 inkl. MwSt.


„Eine besondere Liebesgeschichte – emotional, stimmungsvoll, aufwühlend!“

ISBN: 978-3-9524761-6-1

Kategorie:

Beschreibung

Was masste sich Eamon an, Samantha eine Mörderin zu nennen? Die Menschheit schien wahrhaftig nie dazuzulernen. Was haben alle diese Kriege gebracht? Nichts, nur Tränen und Verderben.

Samantha erhält einen unerwarteten Brief aus Schottland und begibt sich nicht nur auf eine Reise zu ihren Wurzeln, sond

ern auch durch die Geschichte des Landes.
Ihre Gefühle fahren Achterbahn, als sie mit Tod, Krieg und irrsinnigen Clan-Traditionen konfrontiert wird.

Bei einem Spaziergang verunfallt sie schwer und nach der erlittenen Amnesie fragt sie sich:
Was hat das Massaker von Glen Coe mit mir zu tun?

 

Hörprobe

Spezifikationen

Gewicht 265 g
Abmessungen 13 × 19 cm
Autor

Conny Vischer

Herausgeber

ViCON Verlag

Bewertungen

4 Bewertungen für Tal der Tränen – Gleann deòir

  1. Regina Rinaku

    Darf Geschichte irgendwann auch mal Geschichte sein?

    Schottland, Gleann Deòir 1692: Campbells metzeln Mac Donalds nieder, gnadenlos, systematisch, blutig. Es geht um persönliche Rache, aber auch Treue zum Königshaus.

    Schweiz, Wintherthur 2019: Samantha wird völlig überraschend von ihrem sterbenden Vater nach Schottland gerufen, weil er sie vor seinem Tod kennenlernen möchte. Eine Kindheit lang war sie im Glauben, er mache sich nichts aus ihrer Existenz. Aufgewühlt und mit ihrer Mutter hadernd wählt sie die angegebene Telefonnummer, reist nach Inverness und lernt einen liebevollen Vater und dessen besten Freund kennen.

    Inverness und Vaters hinterlassene Wohnung zieht Samantha magnetisch an. In einem folgenden Urlaub stürzt sie an einem stürmischen Tag an der schroffen Küste von Crovie, verliert ihr Gedächtnis und wird von einem Fremden gefunden. Eine romantische Rettung – bis Samantha sich nach längerer Rekonvaleszenz an ihren Namen erinnert. Wie ein Blitz schlägt die alte Historie ein.

    Darf es vierhundert Jahre nach dem Massaker von Glencoe Romeo und Julia in Schottland geben?

    Wie immer spielt Conny Vischer meisterhaft auf ihrer Klaviatur feinster Gefühlsnuancen. Ihre Liebe zu Schottland, die Sehnsucht nach dem Verdrängten, die Frage, wie lange Hass eigentlich weitertradiert werden soll, spielen in den verschiedensten Themen und Kombinationen mit dem Leser.

    Ein Buch, das zum Denken anregt.

  2. Monique Baeriswyl

    Feedback zu ‚Tal der Tränen‘ Roman von Conny Vischer

    Der Titel ‚Tal der Tränen‘, so finde ich, hätte von der Autorin nicht passender gewählt werden können. Er beschreibt Geschichte sehr treffend, denn bereits nach den ersten zwanzig Seiten hatte ich einige Tränen verdrückt.

    Die Idee, ein historisches Ereignis als Grundlage für einen Roman zu nehmen, finde ich spannend. In diesem Buch beschreibt die Autorin eindrücklich, wie Hass und Feindseligkeit zwischen den verschiedenen Clans über Jahrhunderte von Generation zu Generation übernommen werden. Eamon, im Roman als feinfühligen jungen Mann beschrieben, weiss zwar tief in seinem Herzen drin, dass dieser Hass falsch ist, hört aber dennoch auf den Vater und die Clanmitglieder. Grund dafür ist wohl, dass die Familiengeschichte immer gleich und einseitig überliefert wird. Umso schöner ist es dann aber auch, dass gerade er dieses Hassbild bricht, indem er sich für die Liebe zu Samantha durchringt und die Gefühle schlussendlich auch zulässt. Mit dieser Liebe haben für mich die beiden Clans symbolisch Frieden geschlossen.

    Clever finde ich, dass die Autorin nicht aufgelöst hat, ob Aidan wieder auftaucht oder für immer weg bleibt. Oder könnte er sich allenfalls auch noch zu einer Meinungsänderung durchringen? Dies überlässt sie dem Leser. Ich zum Beispiel wünsche mir für die herzensgute Leila, dass ihr Mann geläutert zurückkehrt, obwohl das wohl eher unwahrscheinlich ist, denn er lebt zu lange in diesem alten Clandenken.

    Neugierig haben mich immer wieder die schottischen Gerichte gemacht, die in der Geschichte auf den Tisch kommen, manch eines habe ich gegoogelt. 

    Andere interessante Details, wie zum Beispiel der Spitalalltag ist in diesem Roman so detailliert beschrieben, wie es nur jemand vom Fach machen kann.

    Alles in allem hat mir ‚Tal der Tränen‘ sehr gut gefallen. Ein tiefgründiger, herzlicher Roman, der aufzeigt, wie sehr Vorurteile eine Belastung sein können. Wie viel Mut es braucht, um über den eigenen Schatten zu springen und wie befreiend es schlussendlich sein kann, wenn man es wagt. So ist, wie die Autorin am Schluss schreibt, aus dem ‚Tal der Tränen‘ tatsächlich ein ‚Tal der Freudentränen‘ geworden! Gratulation!

    Feedback verfasst von Monique Baeriswyl-Mauron 15.07.2020

  3. Mirjam Wyser

    Ein packender Roman, von den Clans Schottlands.
    Samantha lernt ihren Vater erst auf dem Sterbebett kennen. Natürlich fahren ihre Gefühle, bei dieser Begegnung, Achterbahn. Was sie nicht ahnt, dass damit eine alte Geschichte, der Clans von Schottland, neu aufgerollt wird. Hochinteressant zu lesen, wie alles Geschehene, bis in die heutige Zeit greift. Nie hätte Samantha gedacht, dass die Ereignisse aus längst vergangener Zeit, ihr Leben dermaßen beeinflussen könnten. Conny Vischer lässt ihre Leser eintauchen in eine packende Geschichte, der Clans von Schottland. Sie schreibt ganz tolle Romane, die nicht an der Oberfläche hängen bleiben.

  4. sina.merino

    Review «Tal der Tränen – Gleann deòir» von Conny Vischer

    Wir schreiben das Jahr 1691 in Glen Coe/Schottland. Der Ort, wo sich die Clans MacDonald und Campbell aufs Blutigste bekämpften und ein geschichtliches Massaker als Erbe hinterlassen bis ins dritte Jahrtausend.
    Ueber mehrere Generationen bleibt es unvergessen und absolut unverzeihlich. Dies führt unweigerlich zu heftigen, sehr emotionalen geschäftlichen und familiären Konflikten.
    Nicht nur Samanthas Gefühle fahren Achterbahn, als sie mit Tod, Krieg und irrsinnigen Clan-Traditionen konfrontiert wird, auch die der Leserinnen und Leser.

    Der Roman schildert auf sehr gefühlvolle Weise, wie eine solche Auseinandersetzung oder gar namentliche Kollision mit Herz und Vernunft überwunden werden kann.
    Die Autorin, bekennende Schottland-Liebhaberin, unterstreicht ihren Roman mit viel Lokalkolorit. Sie selber ist durch Heirat mit einem der beiden Clans verbunden.

    Für Schottland-Fans eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

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